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Ev.-Luth. Kirchgemeinde
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Willkommen

Wir freuen uns, dass Sie sich für uns interessieren. Stöbern Sie gern und fühlen Sie sich eingeladen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen, Gruppen und Kreisen. Wir - die Klotzscher/Hellerauer Kirchgemeinde mit ca. 2.500 Gemeindegliedern - möchten Gemeinde inmitten der Gesellschaft sein, Sie in verschiedenen Lebenssituationen begleiten und seelsorgerlich zur Seite stehen.

Aktuelle Information zum Umgang mit Corona

Liebe Gemeinde,
noch immer sind wir in der Passionszeit. Das diesjährige Motto lautet: „Zuversicht - Sieben Wochen ohne Pessimismus“.

Zuversicht haben ist nicht leicht in Zeiten des Coronavirus. Wie groß ist die Gefahr? Wir müssen abwarten und das fällt schwer. Das öffentliche Leben ist eingeschränkt. Auch wir dürfen uns als Gemeinde nicht zu Gottesdiensten oder Kreisen treffen. Alle Termine, die im Gemeindeblatt stehen, sind bis auf weiteres ausgesetzt. Wie können wir in Verbindung bleiben?

Schauen Sie immer mal auf unsere Internetseite - hier wollen wir jede Woche ein „Angedacht“ veröffentlichen.

Beten wir füreinander.

Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wenn Sie praktische Hilfe oder ein Gespräch wünschen. Wir sind für Sie auch weiterhin da! Sagen Sie das auch weiter!

Und melden Sie sich, wenn Sie Ihre Hilfe anbieten wollen.

Das Pfarramt bleibt, außer für Bestattungsanmeldungen (1 Person), geschlossen. Es ist für Sie während den Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.

Bleiben Sie gesegnet und behütet,
Ihre Mitarbeiter*innen der Kirchgemeinde Klotzsche

Aktionen:

Angedacht vom 02.04.2020

„Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen.“ Psalm 9,2

Liebe Gemeinde,
zur letzten Passionsandacht, die wir in der Langebrücker Kirche halten durften, wurde eine Karte verteilt. Auf ihr ist ein Kreuz zu sehen. Das Kreuz sieht aus wie ein zerbrochener Spiegel. “Ich (Betrachter) zerbrochen in der Tiefe, gehalten durch das Kreuz“, diesen Titel hat der Künstler Wolfgang Seehaus seinem Bild gegeben.

Das Kreuz erinnert uns an Jesus Christus. Er ist für uns am Kreuz gestorben und hat all das, was uns belastet und bedrückt, was wir an Schuld mit uns herumtragen, ans Kreuz mitgenommen.

Wir sind nicht vollkommen. Wir haben unsere Ecken und Kanten. Es gibt Dinge, über die wollen und können wir nicht reden, die sind in uns zerbrochen. Und doch, wir werden gehalten.

Die Karte mit dem zerbrochenen Spiegel in Kreuzform steht vor mir auf dem Schreibtisch. Die Splitter, in denen ich mich spiegel, sind begrenzt, gehalten durch das Kreuz. Ich kann mich ansehen. Ich kann die Wahrheit ertragen, denn ich bin beides: gut und böse, manchmal gemein, dann wieder liebevoll, verletzlich und wunderbar gemacht.

Anstatt Böses mit Bösem zu vergelten, hat Jesus den Tod am Kreuz auf sich genommen. Aus dem Kreuz wird ein Zeichen der Vergebung, aus seiner Schwachheit wächst Stärke. Jesus hat erfahren, was es heißt, Leid zu ertragen.

Ich bin nicht allein in meinem Leid, auch ich bin gehalten durch das Kreuz. Dafür bin ich dankbar. Und für viele andere Dinge auch: Ich habe genug zum Essen und Trinken, ich schlafe in einem bequemen Bett, ich werde medizinisch versorgt, ich habe Menschen, die für mich da sind, ich darf mich jeden Tag wieder an der erwachenden Natur erfreuen, es geht mir gut. Ich kann von ganzem Herzen dankbar sein, auch wenn vieles um mich herum anders ist als sonst.

Bleiben Sie behütet und gesegnet.

Herzlich grüßt Sie Ihre Pfarrerin Christiane Rau